Körperliche und psychologische Gewalt auf Festgehaltenen, Verhafteten und Gefangenen

Zu Leuten, die in Mühlsteine der russischen Rechtsschutzsystem gerieten, wendet man oft körperliche und psychologische Gewalt an.

Das ereignet sich meistens auf Etappe einer Festnahme, aber auch während einer Ermittlung, und nach Aburteilung. Verdächtiger, die in Untersuchungsgefängnis nicht sind, können auch Opfer einer Gewalt werden; vor allem – psychologischer Gewalt. Das geht auch die an, die an einem Verfahren beteiligt nicht sind, z.B., viele oppositionellen Aktivisten.

Psychologische Gewalt

In allen Freiheitsentziehungsanstalten, mit Polizeiabteilungen beginnend, herrscht verächtliche Behandlung zu einer Person, die geht in Erniedrigung über. Psychologische Gewalt auf Beschuldigten und Verurteilten ist z.B. Entnahme von Sacheffekten ohne Begründungen oder Entnahme von kommenden Briefen einem Häftling und schickenden Briefen von ihm. Manchmal versucht man Gefangener maximal von Umwelt isolieren: z.B., man stellt ihn in enge Einzelzelle wegen des kleinsten Vergehens hin, oft geht unter dem ausgeklügelten Vorwand oder z.B., nachdem entdeckt man in seiner Zelle Gegenstände, die angeblich ihm gehören und verboten sind.

Doch die ernsteste psychologische Gewalt auf Gefangenen sind Drohungen und Erpressung.

Z.B., das sind Drohungen große Strafzeit zu geben, wenn eine Person in Verbrechen nicht eingesteht, die er nicht machte. Oft droht man Leuten mit Anwendung von Foltern, erpresst sie mit Absage von Gewährung von ärztliche Hilfe. Es gibt Situationen, dass man eine Person mit Leben, Gesundheit und Freiheit der Verwandten erpresst: z.B., man folterte Leonid Razvozschaew nach der „Festnahme“ (in Wirklichkeit – nach der Entwendung) zwei Tage, seine Frau und Kinder zu töten drohend. Mit den analogen Drohungen erreichte man Schuldanerkenntnis von Nikolaj Karpjuk.

Psychologische Foltern zu Leuten in Haft sind mit körperliche Foltern zusammengebunden. Eine Person weiß, dass nach moralischen Folterungen körperliche Folterungen auf sie warten, und verkehrt: nach körperlichen Folterungen, wenn eine Person schon gebrochen ist, ist es leichter nötige Angaben mit Drohungen und Erpressung zu erreichen.

Körperliche Gewalt

Sogar wendet man nicht zu einer Person Foltern an, um bestimmte Angaben zu bekommen, kann man selbe Bedingungen von Verwahrung für eine Folter halten. Z.B., man kann Leute von einer Untersuchungsgefängnis zu einem Gericht bis fünf Stunden führen. Und normalerweise ist Klimatisierung in Autos für Transfer nicht vorgesehen. Heizung arbeitet da schlecht, deshalb ist es da im Winter kalt und im Sommer heiß. Dabei stellt man in einen Gefangenenkraftwagen soviel Leute hin, dass sie da nur in schreckliche Enge stehen können. Angeklagten führt man von einer Untersuchungsgefängnis bis Frühstück hinaus und bringt zurück nach Abendessen. Und sie essen einen ganzen Tag nicht, geschweige denn, dass sie Spaziergänge und Duschen „fehlen“. Wenn Gerichtsverhandlungen einige Tage nacheinander vergehen, können Angeklagten vollwertig in den wegen ihrer Zustand von Gesundheit nicht teilnehmen. Es gab Situationen, dass Leute im Saal der Gerichtsverhandlung ohnmächtig wurden.

Doch ist das Fürchterliches reale körperliche Foltern. Allem Ansichten nach, das sind nicht einfach Einzellfälle in vielen Anstalten, sonder übliche Praktik, die allen Mitarbeitern und Gefangenen bekannt und durchgearbeitet ist.

Höchstwahrscheinlich wendet man Folterung seltener zu Leuten an, die für politische Haltung gerichtet sind, die so oder anders bekannt sind, als zu anderen Gefangenen.

 

Doch gibt es auch viel solche Beispiele.

Man folterte Nikolaj Karpjuk mit Strom, ließ ihm nicht schlafen und schlug Nadeln unter Fingernägel ein. In 2010 stellte man Alexej Haskarow in die Zelle zu drei Rauschgiftsüchtigen hin. Diese Rauschgiftsüchtige begannen von ihm Geld erpressen. Nachdem verprügelten sie ihn und nach einigen Tagen griffen sie ihn mit „Ansätzen“ an (Anwendung von realen Kriminalgefangenen für Druck auf politischen Gefangenen ist auch verbreitete Praktik).

Hennadij Afanasjew, der in 2014 verhaftet war, erzählte, dass man ihn folterte, eine Anlage zu Genitalien anschaltend, die elektrische Entladungen ausführte; und auch zog man auf seinen Kopf Gasmaske an. In den Schnorchel der Gasmaske spritzte man Inhalt des Pfeffersprays ein. Im Ergebnis begann bei Afanasjew Erbrechen, mit der er sich verschluckte.

Sechs Mitarbeiter der Kolonie verprügelten Sergej Mochnatkin, den 62-jährigen Aktivist, nachdem er sich auf den Fußboden legte, gegen Fehlen in seiner Sache nötige Dokumente protestierend. Im Ergebnis sind bei Mochnatkin zwei Wirbel gebrochen und noch drei sind geschädigt. Man leistete ihm keine adäquate ärztliche Hilfe, dafür beschuldigte man ihn selben in Prügeln des Mitarbeiters der Kolonie. Im Ergebnis fügte man zwei Monate zu der Dauer hinzu. Zur Zeit, nach der Nachricht vom Rechtsanwalt, verlässt er Dunkelzelle praktisch niemals: am Tage gibt es sogar keine Plätze sich zu setzen, und wenn Wirbelsäulenschmerzen ihn auf den Fußboden sich zu legen zwingt, bestraft man ihn mit Dunkelzelle ein weiteres Mal.

Ildar Dadin, der eine Strafe in der Kolonie in der Republik Karelien abbüßte, teilte Anfang 2017 über Foltern und Drohungen mit, die er selbst ertrug, und die, nach seinen Worten, die anderen Gefangenen ertrugen. Er beschrieb es in seinem Brief zur Frau so: „Insgesamt verprügelte man heute vier mal, zu zehn-zwölf Personen gleichzeitig, mit Füßen. Nach dem dritten Prügeln ließ man den Kopf ins Klosettbecken gerade in der Zelle nieder.“ … „Die Mitarbeitern kamen an, schmiedeten mir die Arme hinter dem Rücken und hingen an Handschellen an. Solches Aufhängen verursacht schreckliche Schmerzen im Handgelenk. Außerdem winden sich Ellbogengelenke heraus, und es gibt wüste Rückenschmerzen. So hing ich eine halbe Stunde. Dann nahm man von mir die Unterhose ab und sagte, dass man jetzt einen anderen Gefangene bringt, und der Gefangener vergewaltigt mich, wenn ich Hungerstreik aufhören nicht einverstanden bin. Später brachte man mich zum Chef der Kolonie in sein Kabinett. Der Chef sagte im Anwesenheit von anderen Mitarbeitern: „Man prügelte dich noch wenig. Wenn ich eine Anordnung den Mitarbeitern gebe, wird man dich viel stärker verprügeln. Wenn du sich beklagen versuchst, tötet man dich und vergräbt hinter Umzäunung.

Das fürchterliches Beispiel derartig ist der Tod von Sergej Magnitskij in der Moskauer Untersuchungshaftanstalt «Matrosenruhe» in 2009. Er hatte akute Bauchspeicheldrüsenentzündung. Statt der Leistung der ärztlichen Hilfe war in die Untersuchungshaftanstalt psychiatrische Brigade als zu einem psychisch Kranke herausgerufen, die Magnitskij fesselte und verprügelte.

Zur Zeit funktioniert „Die Liste von Magnitskij“ in Europa, USA und einigen anderen Ländern – Einfahrtsverbot für Personen, die an Tod von politischen Gefangenen beteiligt sind.

 

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